Länge der Radstrecke: 50 km
Schwierigkeit: leicht bis mittel (bestens geeignet für E-Bike)
Tourenleitung: Josef Altmann und Karl Reitmeier
Mit unserer Radtour über die bayerisch-böhmische Grenze am Feiertag, 15. August wollen wir an diese Glasmacherzeit im Böhmerwald erinnern. Der Start erfolgt am Grenzbahnhof in Bayerisch-Eisenstein, wo die Grenze überschritten wird. Über Zelezna Ruda radeln wir durch das frühere militärische Sperrgebiet, wo nach 1945 der große Truppenübungsplatz Dobra Voda angelegt wurde, der nach der Grenzöffnung im Jahr 1990 aufgelöst wurde. Heutzutage können diese frühere militärischen Wege als Wander- und Radfahrwege benutzt werden. Wir kommen dann zum höchstgelegenen Eiszeitsee des Grenzgebietes, den Lakasee, der auf fast 1100 Meter Höhe im Nationalpark Sumava liegt. Dieser See mit einigen kleinen Inseln, erinnert an den Kleinen Arbersee, der auch in der Eiszeit entstanden ist. Eine bedeutende Ortschaft in der Glasherstellung war Prasily (Stubenbach), die wir mit dem Radl erreichen werden. Die einheimischen Glashütten spezialisierten sich auf die Herstellung von Spiegelglas, im Jahre 1924 endete der Betrieb. Die Rückfahrt nach Bayerisch-Eisensten erfolgt über das Hurkenthal mit der früheren Glasortschaft Nova Hurka. Hier wurde schon im Jahre 1836 die einstige Glashütte der bekannten Glasmacherfamilie Abele erwähnt, die im Jahre 1904 erlosch. Eine Einkehr ist geplant.